Dr. Ute Heeger
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Ich helfe Vor-Ort-Apotheken dabei, online sichtbarer zu werden und eine echte Verbindung zu ihren Kunden in der digitalen Welt aufzubauen. Und die beginnt mit einer individuellen Webseite.
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Funktioniert Social Media ohne individuelle Website? Eine ehrliche Antwort

Was Sie erwartet

An Instagram, Facebook, YouTube und Co kommen Sie heute kaum noch vorbei, wenn Sie im Leben Ihrer potenziellen Kunden eine Rolle spielen wollen. Sollten Sie allerdings darauf spekulieren, dank Ihrer Aktivitäten auf Social Media auf eine eigene individuelle Website verzichten zu können, muss ich Sie leider enttäuschen. In diesem Beitrag zeige ich Ihnen, wo die Unterschiede zwischen Social Media und einer Website liegen und warum Sie sich keinesfalls ausschließlich auf Facebook und Co verlassen sollten, sondern immer eine individuelle Website als Fundament brauchen.

An einer kundenorientierten Website kommen Sie nicht vorbei, wenn Sie sich langfristig gegen die Konkurrenz durch die Versandapotheken behaupten wollen. Eine individuelle Website ist bildlich gesprochen Ihre virtuelle Unternehmenszentrale, während die Social-Media-Kanäle als Zufahrtswege dienen, auf denen die Menschen zur Leitstelle gelangen.

Warum eine individuelle Website für Sie als Apotheke so wichtig ist und welche Ergebnisse damit zu erreichen sind, können Sie im Interview mit Apotheker Martin Halm lesen.

Verlockende Social-Media-Zahlen

Die Zahlen sind beeindruckend und sprechen für sich: Laut einem im Jahr 2022 veröffentlichten Bericht von HubSpot sind rund 87 Prozent der deutschen Gesamtbevölkerung auf Social Media vertreten, alleine Instagram zählt rund 30 Millionen deutsche Nutzer, Facebook in etwa 46 Millionen.

Klingt ziemlich verlockend, finden Sie nicht? So verlockend, dass Sie möglicherweise versucht sind, all Ihre Expertise und Energie ausschließlich auf die Bespielung Ihrer Social-Media-Kanäle zu richten. Doch davon rate ich dringend ab!

Bevor ich Ihnen die Gründe für meine Empfehlung, unbedingt auf eine individuelle, kundenzentrierte Website als Basis zu setzen, nenne, sollten wir die unterschiedlichen Ziele  von Social Media und einer Website anschauen:

Social Media versus Website und Google

Vielleicht fragen Sie sich: „Warum bringt sie jetzt auch noch Google ins Spiel?” Nun: Über die Suchmaschine Google finden Menschen (Ihre potenziellen Kunden) Ihre Website. Google ist sozusagen die vierspurige Autobahn, über die Suchende direkt auf Ihre Website gelangen – natürlich nur, sofern sie strategisch sinnvoll aufgesetzt ist.

So „ticken” die Social-Media-Plattformen

Sie können sich Social Media (und warum sich Menschen so gerne dort aufhalten) in etwa wie einen verspielten, energiegeladenen Hundewelpen vorstellen, der ungestüm durch die Wohnung düst – immer auf der Suche nach dem nächsten Abenteuer. Facebook, Instagram und Co wollen, dass wir so lange wie möglich auf ihren Plattformen bleiben. Deshalb muss immer alles neu sein, denn dann kommen die Leute regelmäßig wieder – schließlich sind sie ständig auf der Suche nach neuen, inspirierenden, unterhaltsamen Inhalten.

Für Sie bedeutet das: Um auf Social Media sichtbar zu sein und eine entsprechende Reichweite zu generieren, müssen Sie permanent neue Inhalte produzieren und mit Ihrer Community interagieren. Das erfordert viel Zeit, Energie und Nerven. Und vor allem jemanden im Team, der sich kontinuierlich darum kümmert.

Das Blöde daran: Die Daten auf Social Media gehören nicht einmal Ihnen, sondern der jeweiligen Plattform. Verändert die Plattform ihren Algorithmus oder fällt sie – aus welchem Grund auch immer – aus, können Sie nichts daran ändern, sondern müssen in Kauf nehmen, dass der Kontakt zu Ihrer Community (für einen gewissen Zeitraum) abbricht.

Das ist die Intention von Google

Im krassen Gegensatz zu Social Media steht Ihre suchmaschinenoptimierte, auf die Bedürfnisse Ihrer potenziellen Kunden ausgerichtete Website, die über Google gefunden wird. Die Menschen konsultieren Google, weil sie Informationen suchen und Antworten auf ihre Fragen bekommen wollen.

Das oberste Ziel von Google ist, den Suchenden die jeweils bestmöglichen Antworten auf ihre Fragen in Form passender Webseiten zu liefern.

Google hat weltweit betrachtet einen Markanteil von über 90 Prozent auf dem Suchmaschinensektor und setzt alles daran, diesen weiter auszubauen. Damit User nicht zu anderen Suchmaschinen abwandern, muss Google immer die besten Ergebnisse zu den einzelnen Suchanfragen liefern. Kann Ihre Website diese Bedürfnisse erfüllen und genau jene Informationen liefern, nach denen potenzielle Kunden suchen, wird Google das mit einem guten Ranking in den Suchergebnissen belohnen.

Der wesentliche Unterschied ist: Auf Social Media suchen die Menschen Unterhaltung, bei Google nach Informationen.

Die 7 wichtigsten Gründe, warum Sie nicht ausschließlich auf Social Media setzen sollten

Damit wir uns nicht falsch verstehen: Social Media ist toll. (Hier finden Sie Tipps, wie Sie als Apotheke Social Media für sich nutzen können.) Als „Zufahrtswege” zu Ihrer virtuellen „Leitstelle” sind sie perfekt geeignet, Menschen dort abzuholen, wo sie gerade sind und auf Ihre Website zu leiten. Aber ich halte es für grob fahrlässig, ausschließlich auf Facebook und Co zu setzen und keine individuelle Website zu haben, die strategisch auf die Bedürfnisse Ihrer (potenziellen) Kunden ausgerichtet ist. Aus folgenden Gründen:

Grund 1: Selbstbestimmtheit

„My home is my castle”. Diesen Spruch können Sie genau so auf Ihre Website umlegen – dort sind nämlich SIE der Boss oder die Bosslady. Auf Social Media nicht. Ihre Website – Ihre Regeln. Auf Facebook, Instagram, Twitter & Co gelten die Spielregeln des jeweiligen Betreibers.

Grund 2: Unabhängigkeit

Stellen Sie sich vor, Ihr Instagram-Account wird aus irgendeinem Grund gesperrt, gehackt oder gar gelöscht und all Ihre über die Zeit gewonnenen Follower sind auf einmal futsch! Oder die Plattform ändert ihre Nutzungsbedingungen oder den Algorithmus und Ihre Reichweite rasselt von einem Tag auf den anderen in den Keller. Alles Horrorszenarien? Stimmt – aber davor ist niemand von uns gefeit, das kann jedem jederzeit passieren. Weil wir von den Regeln der Social-Media-Plattformen abhängig sind.

Grund 3: Konkurrenz

Auf Ihrer Website stehen Sie und Ihr Angebot alleine auf der virtuellen Bühne und genießen die ungeteilte Aufmerksamkeit Ihrer Besucher – ohne jegliche Ablenkungen durch das nächste süße Katzenvideo. Im Feed von Instagram, Facebook und Co konkurrieren Sie hingegen mit unzähligen anderen – Mitbewerbern genauso wie Katzenvideos. 😜

Grund 4: Nachhaltigkeit

Social Media will ständig neu bespaßt, ups, ich meine natürlich: neu bespielt werden. Die Halbwertszeit eines Social-Media-Posts erstreckt sich von einigen Minuten bis zu wenigen Stunden, dann ist Ihr mühsam erstellter Post im Feed schon wieder ganz nach unten gerutscht. Die wertvollen Inhalte auf Ihrer Website sind dauerhaft da und versorgen Ihre (potenziellen) Kunden rund um die Uhr, langfristig und nachhaltig mit den gewünschten Informationen. Wie ein stilles Teammitglied, das 24/7 für Sie arbeitet.

Grund 5: Intention

Menschen sind hauptsächlich auf Social Media, um unterhalten zu werden und sich mit „Freunden” auszutauschen und weniger, um sich zu informieren. Und permanent nur Spaß-Inhalte zu posten, bringt Sie Ihren eigentlichen Zielen – neue Kunden zu gewinnen, bestehende an Ihre Apotheke zu binden und Umsatz zu generieren – höchstwahrscheinlich nicht näher.

Um an Informationen zu gelangen, googeln die Leute lieber und landen dann idealerweise auf Ihrer Website. Laut dem Digital-Report 2022 von Hootsuite checken alleine in Deutschland rund 24 Prozent der Internetuser diverse Gesundheitssymptome online, das heißt, sie suchen bei Google nach Informationen – und Antworten..

Grund 6: Hoheit über Inhalte und Daten

Nageln Sie mich bitte nicht fest, aber abhängig vom jeweiligen Anbieter gehören Ihnen weder die Kundendaten noch die geposteten Inhalte auf Social Media. Außerdem stehen Netzwerke wie Facebook und Co immer wieder aufgrund mangelnden Datenschutzes in der  Kritik. Ganz anders verhält es sich auf Ihrer Website: Dort sind Sie der Boss/die Bosslady und die über Ihre Website generierten Daten gehören Ihnen – die Einhaltung der entsprechenden Datenschutzbestimmungen wie zum Beispiel Double-Opt-In natürlich vorausgesetzt.

Grund 7: Cleverness

Kooperationen, der Austausch mit der Community – alles gut und schön. Aber als Unternehmerin oder Unternehmer  ist es doch in Ihrem ureigensten Interesse, die Menschen in IHRE Apotheke zu holen und zu loyalen Kunden zu machen. Übersetzt in die Onlinewelt bedeutet das: Sie wollen die Leute auf IHRE Website holen und Ihnen dort Mehrwert bieten, anstatt Ihre ganze Expertise und Energie ausschließlich in Social Media zu stecken, wo sich unzählige Mitbewerber tummeln und Sie bloß eine(r) unter vielen sind.

Eine individuelle Website ist ein Must-have, kein Nice-to-have

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Tipp: In diesem Beitrag erfahren Sie, was ich unter einer individuellen Website, die auf die Bedürfnisse der Kunden ausgerichtet ist, verstehe: 10 Punkte, die Ihre Apotheken-Website unbedingt braucht

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